• Adieu - Saluton!

    Adieu aus Rötha:

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    Saluton Köln: 

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    Ich mag es hier. Und das Gefühl, sich selbst organisieren zu dürfen, ist...(zumindest in der Anfangszeit) wahnsinnig toll. Dazu noch einen netten, flexiblen und sympathischen Mitbewohner (ich hoffe einfach mal, dass er den Blog noch nicht entdeckt hat) und fertig ist ein - im Moment - recht perfekter Zustand. Die nächsten Tage (bis zum 31.08.) sollte das Gefühl zumindest noch bleiben. Dann könnte es allerdings zum Beginn der Ausbildung entweder noch perfektöser werden oder - was wir natürlich nicht hoffen wollen - die Stimmung kippen. Warten wir ab. Bis dahin empfange ich fröhlich Besuch, erkunde Köln und gestalte mein Zimmer etwas bunter - Wallsticker sei Dank.

    P.S.: Wer das Bedürfnis hat zur Gamescom zu kommen, darf natürlich gern in meinem wunderbaren Reich übernachten. Von hier bis zur Messe braucht ihr genau 5 Minuten. Übernachtungspreis wäre: Eine Pfanne. Ein Messbecher. Ein Topf. Oder ein tolles Bild für die Wand. Ein Schnäppchen, oder?

  • Pussy Club

    Meine lieben Herren,

    Mit diesem Beitrag möchte ich die echten Männer ansprechen - keine Pussys!
    Bevor es aber soweit ist, möchte ich mir noch kurz die Freude vom Leibe schreiben - euch also die neusten Neuigkeiten über den Umzug berichten. Ein Armutszeugnis, dass man jene wunderbaren Dinge durch Pussy-Überschriften aufwerten muss.

    Wie dem auch sei: Letztes Wochenende habe ich einen erst sehr...ähh...sagen wir "netten" Tag in Frankfurt verbracht. Dabei durfte DIE köstliche Spezialität überhaupt (Apfelwein und Handkäse mit Musik) natürlich nicht fehlen. Am nächsten Tag standen dann vier WG-Besichtungen auf dem Plan, wovon ich drei verließ, bevor ich überhaupt das Zimmer zu sehen bekam. In einer WG stand ich erst unter Fragendauerbeschuss von den drei Sesshaften ("Wann stehst du am Sonntag auf?" - "Wie oft duschst du in der Woche?"). In WG Nummer zwei sollte ich - bevor ich mir die Wohnung ansehen durfte - erst einen einseitigen Text über mich abgeben und in Wohnung Nummer drei war die Dusche mit in der Küche (neben dem Esstisch) und die Toilette draußen vor der Tür...Wahnsinnig aufregend.

    Auf die letzte Wohnung hatte ich dann eigentlich gar keine Lust mehr, doch nachdem mich der Nils auf dem T-Shirt noch einmal motivieren konnte, ging ich hocherfreut in die Grünstraße und...ja, dann stand da an diesem Tag die erste sympathische Person im Türrahmen. Und jetzt ist das Zimmer mein. Groß, hell und mit Zugang zum Balkon.Wunderbar.

    Achja, vor ein paar Tagen bekam ich quasi mein Umzugsmotto zugespielt. Ich möchte es euch natürlich nicht vorenthalten...:

    Kommen wir nun - der Besucherzahlen wegen - noch zu den Pussys. Jene Anzeige konnte ich heute in der SZ entdecken und habe sie natürlich direkt indiemäßig für euch ausgeschnitten. Ich bin gespannt, wer zur Podiumsdiskussion erscheinen wird... (anklicken, damit es lesbar wird)

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  • Bestandsaufnahme: Weg hier!

    Derzeit geht alles viel zu schnell! Wie ich hier ja bereits berichtet hatte, war ich vor nicht all zu langer Zeit in Köln. Es war meine erste Teilnahme an einem "Assessment Center" und ja, es war eine Erfahrung, die man unbedingt einmal gemacht haben muss. Insgesamt waren 20 Leute da, wovon sich aber nur 3-4 für "meinen" Beruf beworben hatten. Die Konkurrenz war also überschaubar - im Nachhinein erscheint es mir so, als wollten einige ihre Wissenslücken durch besonders elegante Kleidung kaschieren.

    Angekommen in der Wartehalle, blicke ich fast nur in schwarz. Sakkos, Anzüge, Schlips, die Managerschuhe vom Papa ausgeliehen. Mir fielen nur zwei Personen positiv auf: Ein ziemlich lockerer Mitte 20er, der sich um eine Trainee-Stelle bewarb und – zumindest von der Kleidung her – die Indieness in Person war (Lockere Bermuda-Shorts, ein buntes aber schon durchlöchertes Shirt und sommerliche Flip-Flops) und ein junges Mädel, das ebenfalls so aussah, als wäre es gerade frisch vom Strand eingetroffen. Ein wunderbarer Kontrast zu all den (Pseude)-Neu-Managern, die - um ihr Bild noch zu komplettieren - auch wunderbare Fachbegriffe auf Lager hatten.

    Man muss noch einmal betonen, dass es sich hier um eine Firma handelt, die im Internet agiert. Bei einem der Tests wurden also auch ein paar Internetbegriffe abgefragt, die – zumindest für mich als wandelndes Web2.0-Kind – schon seit Jahren alltäglich sind. Im Pausenraum wurde ich dann aber tatsächlich von einem Mädchen gefragt, was denn ein Blog sei. In dem Test zuvor galt es, das Wort zu erklären und sie hätte das Wort eben zum ersten Mal gehört. Andere Teilnehmer grübelten unterdessen noch über die Begriffe „Flash“, „HTML“ und „Firewire“. Nun, dafür habe ich im Englischtest kläglich versagt.

    Das Ende vom Lied: Nach allen Tests und der abschließenden Präsentation durften drei Leute für ein paar weitere Fragen dableiben. Ich brauch nicht zu erwähnen, dass es sich eben um jene beiden Kleidungsexoten und auch mich gehandelt hat – hoho.

    Ja und nun einige Tage später kam das „OKAY.“ Das Abenteuer beginnt. Und nun werde ich zum östliche Mentalität-verbreitender Neu-Wessi. Oder so ähnlich. Jetzt bleiben noch knapp 4 Woche, um mich nach „drüben“ zu verfrachten. Es fehlt noch ein Schlafplatz und…ja, eigentlich im Moment nur der Schlafplatz. Derzeit ist die Lust auf Veränderungen ziemlich groß. Und da eignen sich 500km Entfernung ganz gut. Hoffen wir, dass es lange anhält. Ich melde mich demnächst – vielleicht ja dann schon mit Kölsch in der Hand.

    P.S.: Zumindest einen Kölner-Hoteltipp kann ich euch noch mit auf den Weg geben. "Hotel Engelbertz" klingt zwar ziemlich komisch, hat aber eine echt tolle Lage (man kann sogar fast den Dom sehen). Eine Straße weiter ist man direkt in der Stadt und trotzdem ist es in der Nacht total ruhig. Und die Preise sind für die Lage echt okay. Auf ins Engelbertz!

  • Auf Irrwegen

    Erst seit kurzem halte ich ein Navi in meinen Händen. Vorher bin ich umhergeirrt, habe mich bei den Passanten auf meiner Reise durchgefragt. Meistens waren es hilfsbereite Leute. Nun bin ich auf der Suche nach einem Ziel. Nach dem Ziel. Nach unserem Ziel. Ich drücke auf Start, das Signal wird gesucht und irgendwann leuchtet die Karte auf. Der Weg wird in lila Farbe markiert und die Frauenstimme möchte mich an sämtlichen Hindernissen vorbeilotsen. Heute blicke ich starr auf den Bildschirm. Verliere meinen eigenen Blick, verlasse mich voll und ganz auf sie. 

    Unser Ziel heißt Köln. In dieser Stadt liegen derzeit so viele Hoffnungen. Immerhin findet dort nächste Woche das wohl letzte aussichtsreiche Bewerbungsgespräch statt. Immer öfter werde ich nach Plan B gefragt. Ich tippe Plan B in das Navi und die Frau verkündet ihn mir stolz - ihren Plan B. Laut ihr ist es ein Restaurant. Vielleicht sollte ich da mein Glück versuchen. Als Koch - das hat mir die Arbeitsagenturfrau schon damals ans Herz gelegt: "Als Koch...da hat man Zukunft." 

    Setzen wir alles auf eine Karte. Auf den Plan A. Den Plan, der gar kein rechter Plan ist, sondern mehr durch Zufall entstand. Egal. Nun nenne ich ihn Plan A. Gemeinsam sind wir stark - ich und meine Garmin-Frau. Immerhin kennt sie den Weg. Sogar ohne Fährbenutzung und Kehrtwenden.

  • Zeit für die Liebe

    Derzeit geht es hoch her in der Welt. Überall werden Traumpartner gesucht und manchmal auch gefunden. Und selbst in verödeten Bahnhöfen kann man Liebesbekenntnisse entdecken. Und ich finde mich sowieso immer im amourisierten Zustand. Schauen wir, was die SZ aus der super-Hochzeit des Jahres macht: (extra schief ausgeschnitten und eingescannt - erhöht den Indieness-Faktor. Zum Lesen einfach anklicken)

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    Quelle: SZ-Panorama, 13.06.2009

    Und auch der Bahnhofsliebe wollen wir eine Chance geben. Auf das Peggy ihren Mister(?) Right auf ewig gefunden hat.

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    Ich verabschiede mich heute ohne Pointe - denn mit der Liebe ist nicht zu spaßen. Wirklich nicht.

  • Weltverbesserungsgerät

    Du bist leise, warst schon lange nicht mehr laut...

    Ich habe seit letzter Woche das ultimative Weltverbeserungsgerät! Es ist so toll, dass ihr es euch auch unbedingt kaufen müsst.

    Ich finde es so unglaublich nervig, dass man überall mitWerbung zugebombt wird. "Früher" ging das ja noch. Da konnte man an den hässlichen Plakaten einfach vorbeischauen. Heute dagegen bekommen wir überall riesige Flatscreens vor die Nase gehangen, die uns in tollen Animationen Produkt XY nun noch bunter, lauter und viel viel toller ans Herz legen. Und was macht man als guter Weltverbesserer? Man schaltet jene nervigen Werbebildschirme einfach aus. Zack. Schon ist Ruhe und man fühlt sich gleich weniger belästigt. Beispiel: Folgende Präsentation war im Nova Eventis in Günthersdorf aufgebaut:

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    Nach meinem kurzen Besuch war der Laberscreen stumm und gefiel mir danach viel besser. Wer Lust auf das "Wunderding" hat, kann sich das gute Stück für knappe 10€ bei Pearl bestellen ("Ciao TV").

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    Anderes Thema, aber mindestens genau so toll! JONAS GOLDBAUM. Der Mann mit der tollsten Stimme. Ich will auch gar nicht viele Worte verlieren, sondern einfach ihm die Bühne für seinen so tollen Song "Taucher im Meer" überlassen. Ein Lied, dass man wunderbar "unter der Decke" mitschreien kann und sich danach super frei und indie fühlt.

    Taucher im Meer

  • Der Blick fürs ganz, ganz große Ganze

    Es ist Super-Duper-Mega-Wahljahr. Viele Versprechungen. Viele Meinungen. Viele Ansichten, die zugunsten der Wähler noch etwas angepasst werden. Da passt es gut, dass das SZ-Magazin für uns den Blick bewahrt und einige tolle Bilder veröffentlicht hat. Die Idee ist leider geklaut, auf Deutschland übertragen wurde sie aber noch nicht...seht selbst:

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    (mehr Bilder? Bild anklicken und im SZ-Magazin durch die Bildergalerie klicken)

  • Werdet straffällig!...

    ...denn das Fernsehen sucht euch...

    Anforderungen:

    - Teenager/ junge Erwachsene im Alter von 13-21 J.

    - ihr geht demnächst in den Jugendknast oder seid bereits inhaftiert

    Erfüllt? Dann schnell geklickt: Wir suchen Jugendliche, die in den Jugendknast gehen müssen!

  • Internetmauer

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    Ich hoffe ihr wisst was zu tun ist.
    Erstens: DAS Zweitenes: JENES

    Danke.

    In Kurz:
    Bevorzugter DNS-Server: 208.67.222.222
    Alternativer DNS-Server: 208.67.220.220

    P.S.: Jenes Zitat stammt aus der heutigen, öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie zum Thema "Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen".

    P.P.S.: Internetmauer auch.

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

    "Der Versuch, die Blockierung zu umgehen, ist ein erheblich verdachtverstärkender Aspekt."

  • Komplimente

    Vorhin ergab sich eine recht obskure Situation: Eine blonde - mir unbekannte - Frau wollte einen - mir ebenfalls unbekannten - Schlüssel haben. Nach mehreren Telefonaten konnte ich diesen dann in irgendeiner Schublade finden und ihn ihr ganz feierlich übergeben. Dabei trat ich doch tatsächlich kurz auf die Straße und war für die Insassinnen im Auto, die auf die blonde Frau warteten, sichtbar.

    Später wird jene blonde Frau dann folgendes zu meiner Mutter sagen:
    "Du hast mir ja gar nicht gesagt, was du für einen hübschen Sohn hast! Da haben meine drei Mädels im Auto ja ganz große Augen gemacht!"

    Auf das die Augen nicht größer waren als der Magen. Oder so ähnlich. Natürlich habe ich mich wahnsinnig darüber gefreut und mich erst einmal für einige Stunden im Bad eingeschlossen, um die Schönheit ganz allein für mich im Spiegel betrachten zu können. Ich bin mir sicher, es lag nur an dem neusten Shirt in meiner immer größer werdenden Kollektion:

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